Klassentreffen

Jetzt ist es schon einige Tage her, das ominöse Klassentreffen. Gar nicht so einfach das Treffen in Worte zufassen. Einige habe ich das letzte Mal mit 16 Jahren gesehen. Und nun? Haben wir uns verändert? Ganz sicher. Und das nicht nur optisch. Gleichzeitig sind da die ganzen alten Vorurteile und Rollen da. Spannend, wie sich so ein Abend entwickelt. Von dem lauten „Gebrüll“ sich brüstender und revierabsteckender Männer, zu immer wieder ernsten und nachdenklichen Gesprächen. Der Versuch nicht in jede sich bietende alte Rolle rein zu springen. Und auch der Spruch sich nicht verändert zu haben. Optisch vielleicht nur wenig, innerlich mehr als viele ahnen. Und wieder ist sie da, die Rolle in die ich soll. Äh nein, danke. 

Alte Liebschaften die sich zu einem immer wieder stichelnden Gegeneinander entwickelt haben und gefühlt tausendmal die Frage wo man jetzt stecke und was man mache. Wer bin ich und wer will ich sein? Schubkästen von der klassischen Akademikerkarriere öffnen sich. Ich schiebe sie schnell wieder zu, in dem ich unverblümt von meinem WG-Leben und meiner Halbtagsstelle erzähle. Hallo Realität. Und weit weg vom Streberschubkasten… Dankbarkeit über das jetzt.

Und immer wieder das gute Gefühl mit einander eine ganz entscheidemde Zeit gegangen zu sein. Manche Greundschaften sind einfach so vertraut, obwohl wir sie nicht gepflegt haben. Andere, die gepflegt worden sind, sind kaum noch zu spüren. Schade. Und immer wieder die Chance für einen Neustart.

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